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"Sinnvolles Energiesparen zur Sicherung der Zukunft"

"Kleiner Denkaufwand hinter dem Steuer" erschienen am 07.04.2005

Der private PKW ist längst kein Luxusgut mehr. Der damit verbundene Komfort ist angenehm. Und mit wenigen Massnahmen lässt sich der Treibstoffverbrauch senken und schont damit Umwelt und Geldbeutel.

Trotzdem muss bedacht werden, dass…

  • rund 35% der CO2-Produktion der Schweiz vom Strassenverkehr herkommt,
  • der Verbrauch an Treibstoffen wächst, statt abnimmt,
  • etwa die Hälfte der PW-Fahrten für den Freizeitgebrauch erfolgen.

Wir haben eine ganze Reihe von einfachen Möglichkeiten zur Einschränkung des Treibstoffverbrauchs.

Weniger und sparsam fahren

Wo nicht die Transportkapazität oder die Zeitersparnis es zwingend erfordern, ist das öffentliche Transportmittel vorteilhafter. Planen Sie die nötigen Fahrten so, als koste der Liter Most Fr. 2.50. Die Energie wird für drei physikalischen Bereiche verbraucht: für das Überwinden von Steigungen, für das Überwinden von Reibungen und ähnlichen Verlusten und für die Beschleunigung am Anfang und immer wieder im Lauf der Fahrt. Die Steigungen lassen sich nicht vermeiden, aber die Beschleunigung kann dosiert werden. Durch eine vorausschauende Fahrweise können Sie Geld sparen, indem Sie den Schwung des Wagens klug erhalten und nicht in den Bremsen vergeuden, wo nichts als heisse Luft entsteht. Ständiges Gasgeben und Bremsen braucht unnütz Treibstoff. Fahren Sie gleichmässig schnell, so gut das geht. Dies verlangt komfortable Abstände, damit Sie nicht jedes Manöver des Voranfahrenden mitmachen müssen.

Niedertourig fahren ist sparsamer

Moderne Motoren lassen sich ohne Nachteil zwischen 1500 und 2500 Umdrehungen pro Minute fahren, ein Diesel noch tiefer. Verzichten Sie auf das «sportliche» Herunterschalten, schalten Sie rasch in die höheren Gänge. Ein automatisches Getriebe löst das Problem elegant. Was es infolge der zusätzlichen Verluste mehr verbraucht, holt es in der Regel durch niedertourige Fahrweise wieder ein – und senkt damit auch den Lärmpegel.

Reifendruck überprüfen

Rollverluste durch zu niedrigen Reifendruck sind vermeidbar. Überprüfen Sie den Reifendruck bei jedem Tankhalt, wenigstens mit einem Kontrollblick. Mit gut gepumpten Reifen sparen Sie Treibstoff – und gewinnen zusätzlich Lebensdauer der Reifen.

Klimaanlage gezielt einsetzen

Heute gehören Klimaanlagen bei vielen Marken zum Standard. Sie laufen aber nicht gratis, sondern brauchen je nach Situation 5 bis 20% mehr Treibstoff. Sitzt man nach einer Fahrpause ins sonnengeröstete Auto, so fährt man mit Vorteil einige Minuten mit offenem Fenster. Erst wenn die Temperatur wieder in den normalen Bereich kommt, wird die Klimaanlage eingeschaltet. Umgekehrt ist es vorteilhafter, bei höheren Geschwindigkeiten alle Fenster zu schliessen und die Klimaanlage zu betreiben. Offene Fenster erhöhen den Luftwiderstand beträchtlich, was mit Mehrverbrauch bezahlt werden muss.

Leichtes Fahrzeug wählen

Sie haben ein weiteres Mittel zum Reduzieren des Verbrauchs.Wählen Sie beim nächsten Kauf ein leichteres Fahrzeug. Nichts setzt sich so direkt in Mehrverbrauch um wie das Gewicht. Das wissen viele von uns aus eigener Erfahrung – und den Autos geht es nicht anders. Wenn Sie schon am Wählen sind: ein Dieselmotor nützt den Treibstoff wirtschaftlicher aus. Er sollte aber mit einem Partikelfilter kombiniert werden. Mit den erwähnten einfachen Regeln und Tricks könnten wir zusammen ohne Mühe und fundamentalistischen Eifer 10% des Treibstoffs einsparen und zugleich entspannter fahren, was allein schon den kleinen Denkaufwand lohnt.


 

 
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