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"Sinnvolles Energiesparen zur Sicherung der Zukunft"

"Rund um die Behaglichkeit" erschienen am 27.01.2005

Das Wärmeempfinden eines Menschen ist von verschiedenen Einflüssen abhängig. Äussere Faktoren wie Lufttemperatur, Feuchtigkeit, Luftbewegung, dazu aber auch die Temperaturen von Fenstern, Böden, Wänden, Decken spielen eine wichtige Rolle. Weiter wirken sich die ausgeübte Tätigkeit, Kleidung, Gesundheitszustand, Alter und Zufriedenheit auf das Empfinden des Raumklimas aus.

Fenster

In Untersuchungen hat man herausgefunden, dass es das für alle gültige ideale Raumklima nicht gibt, da wir alle individuell auf die Umstände reagieren. Trotzdem kann jede und jeder von uns mit den folgenden Tipps etwas zur Verbesserung der Behaglichkeit in Wohnung und Büro beitragen. In Wohn- und Büroräumen sind Temperaturen um 20 Grad ideal, in Küchen und Schlafzimmern genügen 16 bis 18 Grad. Für ältere Personen kann eine etwas höhere Temperatur angebracht sein. Es lohnt sich, die Raumtemperaturen mit einem Thermometer zu kontrollieren, denn jedes Grad mehr braucht ganze 6 Prozent mehr Energie!

Richtiges Lüften ist gerade in der Heizperiode besonders wichtig. Richtiges Lüften in der Heizperiode Lüften ist unbedingt nötig, damit die im Wohnraum entstehende Feuchtigkeit und die Gerüche nach aussen abgegeben werden können. Schlechtes Lüften kann zu Schimmelbefall führen. Moderne Fenster sind derart dicht, dass die natürlichen Ritzen für die Lüftung nicht mehr ausreichen, wie das vor 50 Jahren noch oft der Fall war. Heute muss man bewusst lüften, aber:

  • Richtig lüften heisst, täglich zwei- bis dreimal kurz und kräftig querlüften: alle Fenster während 5 bis höchstens 10 Minuten ganz öffnen, damit richtiger Durchzug entsteht («Stosslüften»).
  • Kein Dauerlüften durchs Kippfenster! Ein tagsüber offen stehender Kippflügel lüftet die Energie von 2 bis 4 Deziliter Heizöl nach draussen!
  • Reicht die Stosslüftung nicht aus, um einen dauernden Nebengeruch aus der Wohnung zu vertreiben? Vielfach geben Teppiche und Möbel, Möbelleime und Farbanstriche luftbelastende Stoffe (so genannte Wohnschadstoffe) ab. Dieser Aspekt der Luftqualität muss bei Sanierungen oder Neueinrichtungen berücksichtigt werden.

Aus einem Text der Energieberatungszentrale der Nordwestschweizer Kantone, www.energie-schweiz.ch


 

 
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