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Im Gespräch mit unseren Wahlkandidaten

Peter Spörri

Wo die Sonne ganztags scheint

Warum er Wallisellen schätzt und warum es sich lohnt, das Dorf zu Fuss zu durchqueren, erzählt SP-Gemeinderat Peter Spörri im Interview.

Peter SpörriWann und wo ist es in Wallisellen am schönsten?

Wenn ich morgens die Fensterläden öffne und mein Blick in Richtung Berge schweift, das berührt mich immer wieder. Auch gefällt mir, dass Wallisellen ganztags besonnt ist, anders als in Adliswil, wo ich aufgewachsen bin.

Als Sie 1984 nach Wallisellen kamen, zählte das Dorf 10000 Einwohner, heute sind es 16000, man rechnet mit weiteren 2000 Neuzuzügern. Wird es bald eng in Wallisellen?

Nein, das glaube ich nicht. Zwar hat eine Verdichtung stattgefunden und wir sind städtischer geworden, aber gleichzeitig ergänzen sich Alt und Neu sehr gut. Wallisellen ist insgesamt kompakter geworden, ohne dabei die Grünflächen zu beschneiden. Sind Sie schon mal vom Tambel ins Glattzentrum gelaufen? In nur 15 Minuten wird aus Land Stadt. Die Architektur verändert sich und verdichtet sich zu einem stimmigen Ganzen.

Zurück ins Jahr 1984. Was brachte Sie hierher?

Meine Frau und ich suchten einen Ort zwischen Stadt und Land, um eine Familie zu gründen. Wallisellen kannte ich seit meiner Kindheit, da meine Grosseltern hier wohnten. Hier kamen dann unsere beiden inzwischen erwachsenen Söhne zur Welt.

Sie übernahmen einen Teil der Kinderbetreuung als für viele Papitag noch ein Fremdwort war.

Ja, damals war ich wohl eher ein Exot. Heute, und das finde ich wirklich positiv, entscheiden sich immer mehr junge Familien für dieses Familienmodell.

Seit zwölf Jahren sind Sie im Gemeinderat, davor waren Sie acht Jahre in der Schulpflege. Jetzt kandidieren Sie für das Gemeindepräsidium. Was treibt Sie an?

Politik liegt mir im Blut. Mein Vater war Lehrer, am Familientisch wurde viel diskutiert, das hat mich schon früh geprägt. Die 68er-Bewegung habe ich zwar verpasst, da war ich noch zu jung. Mich interessierte aber schon immer die Weltpolitik, soziale Gerechtigkeit war mir wichtig, politische Vernetzungen zu entwirren ebenso. An der Lokalpolitik reizt mich besonders, dass die Entscheidungswege kurz sind und ich die Wirkung meiner Tätigkeit im Alltag erleben kann.

Nebst Politik und Familie arbeiteten Sie in einer Kaderposition als Verkehrsplaner beim Kanton, das klingt nun nicht ganz so revolutionär.

Ich bin auch kein linker Revoluzzer. (Lacht). Auf Gemeindeebene geht es darum, konstruktiv zusammenzuarbeiten. Gegen Revolutionen von rechts, wie den Ausstieg aus zentralen sozialen Aufgaben oder den radikalen Abbau des Service Public habe ich mich aber stets gewehrt. ej

www.peterspörri.ch/
www.spwallisellen.ch/positionen/2018/wallisellen-wer-bist-du

Verena Frangi-Granwehr, Philipp Maurer

Die Wünsche der Bevölkerung sind unser Auftrag

Gespräch mit Verena Frangi Granwehr und Philipp Maurer.

Wallisellen hat rund 16‘000 Einwohner und 18‘000 Arbeitsplätze. Es besteht aus einem dörflichen Norden und einem städtischen Süden. Darum herum noch etwas Landschaft. In welche Richtung sehen Sie eine wünschbare Entwicklung?

VerenaPhilippPhilipp Maurer: Wallisellen ist städtischer geworden, dazu haben die Stimmberechtigten mehrfach JA gesagt. Damit wird das Leben auch vielfältiger, zum Beispiel bezüglich Dienstleis-tungen und Kultur. Die Grünräume rund um Wallisellen müssen als Erholungs- und Naturraum aufgewertet werden. Zum Beispiel der Grindel.

Verena Frangi Granwehr: Wüschenswert ist es, Grünflächen zu schützen und die Identität Wallisellens zu stärken, im dörflichen und im städtischen Teil. Als Melchrüti-Bewohnerin kann ich sagen, dass es wichtig ist, wenn sich Nachbarschaften bilden, wenn man sich kennt, zusammen was auf die Beine stellt und sich gegenseitig hilft.

Philipp Maurer: Richtig. Das macht ein Quartier lebenswert.

Das Forum sammelt Unterschriften für ein Energiekonzept 2050. Was wäre unser Nutzen, wenn das umgesetzt würde?

Verena Frangi Granwehr: Mit dem Label Energiestadt hat Wallisellen schon einen guten Schritt vorwärts getan. Das genügt jedoch nicht, um die Ziele des Pariser Abkommens bis 2050 zu erreichen. Diese Umstellung ist übrigens auch eine Chance für das Gewerbe, die 13 Milliarden zu verdienen, welche die Schweiz bisher pro Jahr für Öl und Gas ins Ausland überweist.

Philipp Maurer: Der Klimawandel und die damit verbundenen Probleme sind Tatsache. Um die Kurve zu kriegen, muss jeder überlegen, wo er einen Beitrag leisten kann, ob Staat, Firma, Person oder Gemeinde. Unser grosser Nutzen ist, dass wir die Grundlagen, von denen wir leben, erhalten.

Im Richti Quartier haben über 125 Personen eine Eingabe zu Tempo 30 für ihr Quartier unterstützt. Der Gemeinderat hat sie deutlich abblitzen lassen. Was ist Ihre Haltung dazu?

Philipp Maurer: Die Wünsche der Bevölkerung sind unser Auftrag. Seit mehr als 15 Jahren sieht der Verkehrsrichtplan vor, dass in Wallisellen flächendeckend Tempo 30 eingeführt wird. Der Plan wurde von der Gemeindeversammlung verabschiedet. Ich frage mich, wieso die Umsetzung in einem Neubauquartier nicht geschehen konnte.

Verena Frangi Granwehr: Grundsätzlich sind 125 Personen eine grosse Anzahl, welche nicht einfach ignoriert werden sollte. Es ist lobenswert, dass sich im Richti bereits solches Engagement manifestiert. Da muss sich ein Weg finden lassen.

Der Anteil an Kindern und Jugendlichen in Walli-sellen ist gestiegen. Was hat unsere Gemeinde Jungen zu bieten?

Verena Frangi Granwehr: Unsere Gemeinde hat sehr viel zu bieten. Sportanlagen im Wasser, auf dem Rasen und dem Eis. Dazu kommen unzählige, sehr aktive Sportvereine. Im Bereich Jugend sind es das Jugi Rotacker und die kirchlichen Angebote.

Philipp Maurer: Das Angebot für Kinder und Jugendliche bis ca. 16 Jahre ist meines Erachtens recht vielfältig, die Schulen sind gut. Schwieriger ist es mit dem Angebot für junge Erwachsene. Das kulturelle Angebot der Stadt Zürich ist ein starker Magnet und günstiger Wohnraum für WGs oder günstige Räume für kreative Jungunternehmer-*innen fehlen.

Verena Frangi Granwehr: Ein politisches Mitwirkungsinstrument für Jugendliche wäre zu überlegen.

Was bedeutet für Sie Heimat?

Verena Frangi Granwehr: Ich habe ja bereits von der Identität gesprochen, die eine Gemeinde mit den Einwohnern verbinden soll. Heimat ist für mich dort, wo meine Familie ist, mich die Leute kennen und ich mich aktiv einbringen kann.

Philipp Maurer: Heimat sind primär Menschen und Orte. Menschen, in deren Gegenwart ich mich wohlfühle und gemeinsame Erlebnisse teile, Orte, die mich berühren aufgrund von Erinnerungen oder ihrer Ausstrahlung. Ich empfinde auch Heimat im Blues oder in Klassikern der Literatur.

In Wallisellen kandidieren 11 Personen für 7 Sitze im Gemeinderat. Was bekommt man, wenn man Sie wählt?

Philipp Maurer: Mir ist wichtig, den Leuten zuzuhören. Ich stehe zu meinem Wort, bin nicht mit der erstbesten Idee zufrieden und mag Projekte, die nicht viel kosten. Ich bringe viel Polit- und Führungserfahrung mit und einen Haufen Fachwissen aus dem Umwelt- und Baubereich. Das alles kann man im Gemeinderat sicher gut brauchen.

Verena Frangi Granwehr: Man bekommt eine Parteilose, die sozial und grün ist. Ich engagiere mich mit und für Menschen aller Altersstufen und Nationalitäten. Mit mir bekommt man eine fleissige, neugierige und verantwortungsvolle Gemeinderätin mit Behördenerfahrung und langjähriger Freiwilligenarbeit. hd

philippmaurer.ch
www.spwallisellen.ch/positionen/2018/mit-vollgas-in-den-gemeinderat
www.verenafrangi.ch
www.spwallisellen.ch/positionen/2018/optimismus-ist-mein-hobby

Simone de Redelijhkeid-Pfister, René Nussbaumer

Er ist seit 12 Jahren dabei, sie bewirbt sich frisch für die Schulpflege. Welche Themen zurzeit bewegen, darüber diskutieren René Nussbaumer (SP) und Simone de Redelijkheid-Pfister (parteilos).

Vor 15 Jahren hatte Wallisellen 1000 Schulkinder, heute sind es knapp 1500. Wird der Platz knapp im Schulzimmer?

René Nussbaumer (RN): Zurzeit haben wir noch genug Schulraum. Bis 2030 rechnen wir aber mit weiteren 300 Kindern. Das Schulhaus Alpenstrasse 6 und 8 wird nun neu gebaut, erste Schritte zur Planung eines Schulhauses auf dem Integra-Gelände im Süden sind in die Wege geleitet.

Simone de Redelijkheid-Pfister (SdR): Es geht ja nicht nur um die grössere Anzahl Kinder, auch die Tagesstrukturen beziehungsweise die Tagesschule stellen zusätzliche Anforderungen an die Infrastruktur.

Simone und RenéThema Tagesschule: Im Unterstufen-Schulhaus Bubental wird sie nun bald im dritten Jahr geführt. Wie geht es diesbezüglich weiter?

SdR: Ich sehe die Tagesschule als Chance. Sie schafft gleiche Bedingungen für die Kinder für viele Stunden am Tag. Tatsache ist doch, dass heute meist beide Eltern berufstätig sind.

RN: Ja, die Tagesschule ist der logische Schritt, um Schule und Tagesstrukturen zu verbinden. Bereits übersteigt die Nachfrage das Angebot! Auch für potenzielle Neuzuzüger ist sie ein Kriterium. Wichtig finde ich, dass die Eltern die Wahl haben und dass niemand sein Kind dahin schicken muss. Schrittweise erweitern wir nun das Angebot für die Mittelstufe.

SdR: Als Mutter von drei Kindern hätte ich dieses Angebot sehr geschätzt. Ich war immer berufstätig, leite meine eigene Immobilienfirma und arbeite seit zwei Jahren als Klassenassistentin an der Sekundarschule.

Die Aufgaben der Schule, die Tagesschule ist ein gutes Beispiel dafür, haben sich seit Ihrer Schulzeit verändert. Wie sehen Sie die Schule heute?

SdR: Schule ist für mich ein Ort, wo man lernt und sich entwickelt. Ich finde gerade die soziale Komponente sehr wichtig, schliesslich verbringen wir viel Zeit in der Schule. Deshalb ist es zentral, dass die Schule ein Ort ist, wo alle gerne hingehen – Kinder, Lehrer und Eltern.

RN: Für mich ist wichtig, dass die Schule offen für alle ist. Vermehrt noch würde ich den Fokus auf die Stärken und weniger auf die Schwächen legen. Nur wer Lob erhält, ist motiviert und lernt erfolgreich.

Die Schulpflege unterstützt die Einheitsgemeinde, auch sonst hört man nur noch wenige kritische Stimmen. Wo stehen Sie diesbezüglich?

RN: Ich glaube, der Zeitpunkt stimmt. Nach zwölf Jahren Schulpflege weiss ich aber auch, dass die Schule anders tickt als die Verwaltung. Darauf gilt es zu achten.

SdR: Wir sind eine Gemeinde. Aus meiner Sicht macht eine Zusammenlegung Sinn. Ich sehe in vielen Bereichen Synergien, die es im Sinne aller Beteiligten zu nutzen gilt. ej

www.spwallisellen.ch/positionen/2018/singen-und-sudoku

Diana Mongardo

Vier Sprachen am Frühstückstisch

DianaMongardoExpats nennt man jene Eingewanderten, die gut ausgebildet sind. Diana Mongardo ist die langfristige Version davon, gut integriert, eingebürgert und engagiert. Am Esstisch der Familie Hansson-Mongardo spricht der Vater schwedisch mit den Kindern, die Mutter italienisch, die Kinder miteinander schweizerdeutsch und die Eltern unterhalten sich auf Englisch. Der Vater von Diana Mongardo war Französischlehrer und hat weltberühmte Literatur aus dem Französischen ins Italienische übersetzt. Und Diana Mongardo, die ausgebildete Journalistin, die früher für das deutsche Fernsehen arbeitete, unterrichtet heute Deutsch an einer International School. Wenn Sprachen Brücken sind, ist diese Familie ausgezeichnet vernetzt.

Migrationsrat

Bestens integriert zu sein hat Diana Mongardo nicht genügt. Die Schweiz hat ihr viel gegeben und sie ist entschlossen, mit Engagement für das Gemeinwohl auch ihren Beitrag für unser Land zu leisten. Als Co-Präsidentin des Migrationsrates hat sie dazu beigetragen, dass in Wallisellen vieles besser läuft als in anderen Gemeinden. Zusammenarbeit mit Schule, Politischer Gemeinde und Kirchen gehört hier ebenso zum Leistungsprofil, wie das Organisieren eigener Projekte, wie Rechtsberatung, Elternbildung oder das Fussballtraining für Asylbewerber. Gerade das Fussballprojekt, das zu 100% in Wallisellen entwickelt wurde, bekam einen kantonalen Preis und wurde zum Vorbild für ein Angebot, welches der Schweizerische Fussballverband nun landesweit unter dem Titel „Fussball verbindet“ anbietet.

Politisches Engagement

Seit gut zwei Jahren präsidiert Diana Mongardo als Parteilose den lokalpolitischen Verein Forum pro Wallisellen. Die Schweizer Demokratie findet sie faszinierend, weil sie so viele Möglichkeiten bietet, jedenfalls für jene, die dazu bereit sind, sich persönlich einzusetzen. Darum hat sie sich auch dafür entschieden, für die Sozialbehörde zu kandidieren. Um Menschen wirksam zu helfen, genügt es nicht, über vorliegende Sozial-hilfeanträge zu beschliessen und fertig. Die vorhandenen Chancen müssen den Weg zu den Menschen finden. Und die Informationen über Risiken müssen zu den Behörden gelangen. Denn Hilfe, die rechtzeitig kommt, kostet im Endeffekt weniger und nützt mehr, davon ist Diana Mongardo überzeugt. hd

www.spwallisellen.ch/positionen/2018/vier-sprachen-am-fruehstueckstisch

Tanja Gerber-Fries

Frauenrecht mit der Muttermilch

Seit vier Jahren ist Tanja Gerber-Fries Mitglied der Sozialbehörde. Veraltete Rollenbilder sind ihr ein Graus, die Maxime des Spardrucks ebenfalls. Lesen Sie, was die SP-Frau sonst noch bewegt.

TanjaGerberFriesLaut wird es im Haushalt der Familie Gerber-Fries erst nach dem Frühstück, dann wenn bei den Söhnen der Zuckerschub einsetzt. Wobei die Familie auch ganz anders kann. «Es gibt Nachtessen, da spricht keiner ein Wort», erzählt Tanja Gerber-Fries, «dann nämlich, wenn das Essen im Garten mit dem viertelstündigen Abendgeläut der reformierten Kirche kollidiert.» Was zum Glück nicht oft vorkomme, fügt die SP-Frau schmunzelnd hinzu. Und wendet den Blick zur Kirche, die prägnant über dem Haus am Chilerai ragt. «Ein bisschen fast gehört sie mir, die Kirche, hier bin ich getauft und konfirmiert worden, hier habe ich geheiratet», erzählt die Ur-Wallisellerin. «Mir gefällt, dass ich im Dorf viele Menschen kenne und viele Freunde habe.»

Im Teilzeitstudium zur Sozialarbeiterin

Menschen sind für Tanja Gerber-Fries wichtig. Aus diesem Grund bildet sie sich nach dem KV zur Personalfachfrau weiter. Während zwölf Jahren arbeitet sie bei McKinsey. Als der erste Sohn zur Welt kommt, reduziert sie ihr Pensum, ihr Mann ebenfalls. So richtig glücklich macht sie die Arbeit im HR längerfristig aber nicht. Zu viel Administration, zu wenig Zeit für persönliche Gespräche. Deshalb drückt Tanja Gerber-Fries seit drei Semestern wieder die Schulbank. Im Teilzeitstudium erarbeitet sie sich den Bachelor in Sozialer Arbeit. Und strahlt, wenn sie vom Studium erzählt. Die Schwächsten zu unterstützen, ist ihr ein Bedürfnis und dafür setzt sie sich auch politisch ein. «Es geht darum, den Leuten die Werkzeuge zu geben, damit sie ihre Leben selber stemmen können», ist Gerber-Fries überzeugt.

Mit 13 Jahren am Frauenstreik

In der bürgerlich geprägten Sozialbehörde erkämpft die SP-Frau immer wieder Kompro-misse. Das passt zu Tanja Gerber-Fries. Für ihre Zeit eher noch ungewöhnlich, ist sie nach der Scheidung der Eltern beim Vater aufgewachsen. Wobei die Mutter nie weit weg war. «Meine Mutter war eine Frauenrechtlerin, der Vater eher bürgerlich geprägt», erzählt Gerber-Fries. Auch wenn es damals noch kein gemeinsames Sorgerecht gab, lebten ihre Eltern bereits danach. Heute hüten die beiden sogar gemeinsam die Enkel. Man spürt, dass die zweifache Mutter Kraft aus ihrer Geschichte schöpft. Gleichzeitig spürt man aber auch ihre Ungeduld, wenn es um die Veränderung des Rollenbilds der Frau geht. Das erstaunt kaum, wenn man weiss, dass sie schon als 13-Jährige an der Seite der Mutter zum Frauenstreik geschritten ist – und dafür den Handarbeitsunterricht hat schwänzen dürfen. ej

www.spwallisellen.ch/positionen/2018/frauenrecht-mit-der-muttermilch

Karin Braun

Das Gewerbe muss man pflegen

KarinBraunAls Karin Braun mit Ehemann und den beiden Töchtern vor 5 Jahren aus beruflichen Gründen vom Kanton Bern in die Region Zürich umsiedelte, suchte sie bewusst nach einer gut gele-genen und familienfreundlichen Gemeinde. Dass die Wahl auf Wallisellen fiel hatte, wie sie später erfuhr, einiges mit dem Wirken von Barbara Neff zu tun.

Wurzeln schlagen

Schon bald entstand das Gefühl, hier heimisch zu sein und der Wunsch, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Karin Braun studierte das lokal-politische Angebot und entschied sich, der SP beizutreten. Eigentlich sind nur SP und Forum permanent engagiert und geben positive Impulse, die anderen Gruppierungen tauchen immer nur kurz vor den Wahlen auf.

Das Gemeinwohl im Auge

Im Beruf erlebt Karin Braun immer wieder, wie wichtig es ist, frühzeitig Probleme zu erkennen. Je später desto teurer wird es. Anhand des Familienraumes kann man erkennen, dass Prävention im Grunde etwas Preiswertes ist. In der Cafeteria warten mehrere junge Mütter auf einen Kurs. Allein dadurch, dass sie miteinander sprechen, können bereits Probleme angegangen werden. Nicht von Ungefähr unterstützte die RPK damals das Projekt “Familienraum”. Auch die Pflege von KMUs findet Karin Braun zentral für eine Gemeinde wie Wallisellen. Gerade das Gewerbe erfüllt wichtige Aufgaben für das Allgemeinwohl, indem sie beispielsweise Ausbildungsplätze oder Stellen für vermindert Leistungsfähige anbieten. Familie, Beruf, Mensch Karin Braun ist von Dienstag bis Freitag in einer Kaderposition beruflich engagiert. Innerhalb der Sozialen Dienste der Stadt Zürich verantwortet sie ein Team, das sich um die Belange des Kindeswohls kümmert. In der übrigen Zeit ist sie Hausfrau und Mutter. Karin Braun kocht Eintopfgerichte mit regionalen Produkten, baut eigenes Gemüse an und lebt gesund – Laufsport, Klettern, Velofahren und Meditieren gehören zu ihren Freizeitbetätigungen. Sie liest ausserdem gerne Bücher über andere Kulturen und Gesellschaftsformen, denn neue Perspektiven bereichern das Denken. hd

www.spwallisellen.ch/positionen/2018/das-gewerbe-muss-man-pflegen

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