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Passende Entwicklung

Bauvorstand Peter Spörri informierte im Richtitreff über den Gestaltungsplan Integra, der anschliessend von der Forum Basis einstimmig zur Annahme empfohlen wurde.

Rückblick: Im Mai 2000 besuchte der Forum Vorstand die Technikschule in Rapperswil. Man hatte davon gehört, dass vier Absolventen je eine Zukunftsstudie über  denkbare bauliche Entwicklungen in Wallisellen angefertigt hatten. Im Foyer der Schule wurden die Modelle zusammen mit Infotafeln ausgestellt. Vier Szenarien, drei davon ähnlich, eines total anders. Drei der Studenten hatten dieselbe Idee, die Öffnung der Industriezonen südlich des Bahngleises für urbane Mischnutzung, Wohnen, Einkaufen, Arbeiten. Die vierte Studie jedoch sah die Überbauung des gesamten Hörnligrabens mit massiven Gebäudekomplexen vor. Der Forum Vorstand war sich einig, die Öffnung von Wallisellens Süden für das Wohnen ist der bessere Weg und das Gebot der Zeit. Eine Woche später erschien ein Artikel im Anzeiger von Wallisellen, in dem das Forum erstmals öffentlich diese Forderung stellte und zur Priorität der Forum Entwicklungspolitik erhob.

Integra, das Pionierprojekt

Bildergebnis für Integra Gestaltungsplan2006 übernahm der Walliseller Gemeinderat diese Zielsetzung mit dem Abschluss des Integra Gestaltungsplans, der erstmals mehrere Hundert Wohnungen südlich des Bahngeleises vorsah. Inzwischen ist die urbane Durchmischung mit mehreren Gestaltungsplänen verwirklicht worden und es ist ein Erfolgsmodell. Einerseits erlaubte die städtische Entwicklung im Süden, den Norden Wallisellens dörflich zu bewahren und die Grünzonen zu schonen statt zu verschwenden. Andererseits hat sich die Steuerkraft Wallisellens dank dieser Entwicklung beinahe verdoppelt.

Revision 2017

Der Gestaltungsplan von 2006 wird nun 2017 angepasst. Einerseits ist die Backsteinhalle „Alte Schmiede“ inzwischen in das Inventar schützenswerter Bauten aufgenommen worden. Zudem wollte der Investor auf die geänderte Ausgangslage der eigenen Bedürfnisse und den mittlerweile von der Gemeindeversammlung genehmigten Bahnhofplatz Süd reagieren. Und so trat Bauvorstand Peter Spörri in Verhandlungen ein. Ein vom Investor beauftragtes Architekturbüro erarbeitete eine Testplanung in Varianten, die durch einen von der Gemeinde eingesetzten Gestaltungsbeirat geprüft und im Dialog mit den Beteiligten optimiert wurde. Im Verlauf dieser Verhandlungen platzierte Bauvorstand Peter Spörri auch den Wunsch der Schulgemeinde nach einem Schulhaus mit 12 Klassenzimmern, das nun mitten im Quartier  an günstiger Lage berücksichtigt ist. Der revidierte Gestaltungsplan verändert im Vergleich zum alten Gestaltungsplan die Neubauvolumina, Anzahl Parkplätze etc. nicht, weist aber einige gestalterische Verbesserungen auf. So konnte beispielsweise eine Begrünung des Sockelbaus, auf dem die drei Wohntürme von 39, 51 und 68 Metern Höhe stehen ebenso vereinbart werden, wie auch eine Sichtachse durch das Quartier in Richtung Dorf.

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