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Die Petition: «Ja zum Verbleib bei Glattnet» ist überreicht

Am 15. Mai überreichte eine Delegation des Forum pro Wallisellen dem Gemeindepräsidenten Beni Krismer das Petitionscouvert mit 735Unterschriften.

Wir wissen mittlerweile alle, dass der Verwaltungsrat (VR) der werke wallisellen ag seine strategischen Entscheide in eigener Kompetenz fällen kann. Der Unmut über den stillschweigend vollzogenen Wechsel von Glattnet zu Cablecom als Monopolanbieter brachte bei den unzufriedenen Konsumentinnen und Konsumenten aber das Fass zum Überlaufen. Überrascht und schockiert vom ungewohnt scharfen Protest aus breiten Kreisen der Bevölkerung zog der VR auf Initiative des Gemeindepräsidenten die Notbremse. Dieser Schritt, das sei hier noch einmal festgehalten, war ein kluger Entscheid! An der öffentlichen Veranstaltung des Forum pro Wallisellen, das den zerstrittenen Parteien eine Plattform zur Auslegeordnung der Probleme angeboten hatte, konnte so der VR der Werke am 25. März im randvollen Saal zum Doktorhaus der aufgebrachten Menge überraschend bekannt geben: „Der VR hat bei der Netzzuteilung den sofortigen Marschhalt beschlossen“. Mit diesem Entscheid signalisierte er seine Bereitschaft, die stürmischen Wogen wieder zu glätten. Dies ist ihm in letzter Minute gelungen.

Eine Petition kann Weichen stellen

Das Forum pro Wallisellen hat gute Erfahrung gemacht mit Petitionen. 2007 lancierte es die «Energie-Petition» und gab damit den Anstoss zu «Wallisellen-Energiestadt». 2010 lancierte es die Petition: „Schutz des Grüngürtels “. Mit 1500 Unterschriften konnte das Stierriet vor einer Teilüberbauung bewahrt werden. Beide Petitonen waren aktive Strassenaktionen. Sie hatten zum Ziel, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, sie zu informieren und zu sensibilisieren. Ein sympathischer Akt – aber Knochenarbeit! «Ja zum Verbleib bei Glattnet» war da völlig anders. Es brauchte keine Überzeugungsarbeit. Da ging niemand auf die Strasse. Es galt lediglich, das richtige Gefäss bereitzustellen, welches sich dann wie von selber füllte. Wir haben im Grunde genommen den Puls der Bevölkerung gemessen - und der war hoch!

Der Gemeinderat macht den nächsten Schritt

Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass sich inzwischen im GR ein Meinungswechsel vollzogen hat. Mit seiner Stellungnahme im Anzeiger vom 25. April signalisiert der GR erstmals ein klares Umdenken. Der beschlossene Marschhalt soll jetzt dazu genutzt werden, die Variante «Umbau des Signalnetzes auf Glasfasertechnologie» eingehend zu prüfen. So sollen Kosten, Finanzierung, und Zeitbedarf ermittelt werden. Ein durchgehendes Glasfasernetz wird nicht billig zu haben sein, es ist aber die Voraussetzung dafür, dass die Kunden dereinst zwischen mehren Anbietern ihren Signallieferanten auswählen können, wie das in Dietlikon bereits der Fall ist.

Unsere Petition hat weiterhin eine wichtige Aufgabe

In kurzer Zeit ist vieles in Fluss gekommen. Der Kurs ist nun gesetzt, die Richtung stimmt. Das ist erfreulich. Die Petition war und bleibt weiterhin ein starkes Signal. Es stärkt dem Gemeinderat den Rücken, seinen neu gewählten Weg zielstrebig weiterzugehen. Er hat zwei Sitze im VR, um die Bedürfnisse der Bevölkerung, welche er dort einbringen soll, kompetent zu vertreten. Mit dem Ausscheiden von Roland Mörgeli ist der Weg frei geworden für einen Ersatz, dem seine Aufgabe bewusst sein muss.

Zum Schluss ein Dank

Es war beeindruckend, wie in kurzer Zeit über 350 Briefe mit total 735 Unterschriften eingetroffen sind. Wir werten es als Zeichen des Vertrauens in unsere Vermittlungsarbeit. In diesem Sinne: Herzlichen Dank!

Peter Forrer

 

 
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