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Sollen Mobilfunkantennen von öffentlichen Gebäuden verschwinden?

Bisher hatte jede Walliseller Behörde in dieser Frage ihre eigene Sichtweise. Eine Umfrage des Forums ergibt: Nun ist Bewegung im Gange. Es zeichnet sich eine Annäherung ab.

Wie wir alle wissen, hat das Thema Elektrosmog in den letzten Jahren zunehmend an Brisanz gewonnen, nicht zuletzt durch die Umstellung der Handyanbieter auf UMTS-Signale. Es liegen fundierte Studien vor, welche mögliche negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper belegen: Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfweh. Als Folge dieser Erkenntnisse werden die Standorte von Mobilfunkantennen heute viel kritischer unter die Lupe genommen, als noch vor einigen Jahren. Das Forum pro Wallisellen befasst sich seit einiger Zeit mit Fragen der Sicherheit. Dazu gehört heute auch der Schutz vor schädlichen Strahlen. Es drängt sich etwa die Frage auf: Gehören Mobilfunkantennen auf öffentliche Gebäude?

Die Haltung der politischen Behörde

Am 13. Oktober 05 hat der Gemeinderat im Walliseller Anzeiger informiert, dass er den Antrag eines Mobilfunkbetreibers abgelehnt habe. Es ging um die Platzierung einer Antenne auf das Dach des Gemeindehauses. „Keine Mobilfunkantennen auf unseren öffentlichen Gebäuden“, lautete die Antwort. Eine klare Haltung. Im gleichen Sinn hat übrigens auch die Reformierte Kirchenpflege vor Jahren entschieden, wie Präsident H.Vögelin auf Anfrage mitteilte.

Verschiedene Sichtweisen bei den übrigen Behörden

Die Schulbehörde hat das bisher anders gesehen. Auf dem Bürglischulhaus stehen solche Antennen seit Jahren in Betrieb. Schulpräsident HP. Kündig ist sich des Problems aber bewusst. Die Schulpflege werde Anfang Dezember entscheiden, ob sie den Vertrag mit Swisscom auslaufen lassen wolle. Dies wäre in seinem Sinne.

Etwas offener bleibt die Antwort der Katholischen Kirchenpflege (Antenne im Turm der Antoniuskirche). Präsident J. Camenzind weist auf eine zusätzliche Schwierigkeit hin: Bei den Katholiken müssten Dietlikon, Brütisellen und Wallisellen den Konsens finden, da sie gemeinsam die Kirchgemeinde bilden. Immerhin, so räumt er ein, habe ihre RPK die Frage nach dem Ausstieg aus dem bestehenden Vertrag auch schon gestellt. Es ist zu begrüssen, wenn in den Walliseller Behörden künftig der Grundsatz gilt: Keine Mobilfunkantennen auf öffentlichen Gebäuden, denn Elektrosmog betrifft uns alle gleichermassen!

 

 

 
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